| Die Historische Ölmühle, Bj. 1910
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Bis 1974 wurde hier Raps- und Leinöl
gepresst, dann dem Verfall
preisgegeben. 1994/95 erfolgte die Rekonstruktion und Wiederbelebung eines fast
ausgestorbenen Handwerks. Die Verarbeitung von 10 kg Leinsaat mit Originaltechnik und schwerer Körperarbeit dauert eine Stunde und liefert ca. 2,5 Liter Leinöl. Dieses hat - anders als das in den Geschäften - einen deutlich nussigen Wohlgeschmack, weil die Leinsaat - wie früher üblich - vor dem Auspressen in einer großen holzbeheizten Pfanne geröstet wird. "Schlaumeier" behaupten, dies wäre angeblich gesundheitsschädlich. Würde das stimmen, wäre der Spreewald längst ausgestorben. |
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Dieses Premiumleinöl der Extraklasse gelangt aufgrund der geringen Produktionsmenge nicht in den Handel; es ist exklusiv nur direkt im Hofladen der Mühle erhältlich. Fragen Sie uns, wie man trotzdem an das deutschlandweit begehrte Spreewaldgold-Leinöl gelangen kann. |
| Die Historische Kornmühle, Bj. 1850 | |
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Das Wahrzeichen der Mühle ist der gemauerte Turm Seit 1912 mit Jalousieflügeln und Windrose, 1923 durch Blitzschlag verbrannt; danach nur noch E-Antrieb. Während der Rekonstruktion 2001 - 2003 erhielt die Mühle von holländischen Mühlenbauern (Fa. Vaags, Aalten) eine neue Kappe und Flügel. |
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Die vollständig erhaltene Technik zeigt eine typische kleine Handwerksmühle der 20er Jahre mit 1,5 t Tagesleistung: Komplette Reinigung mit Aspirateur, Schäl- und Bürstmaschine, Quetsche, Blaumehlzylinder, Trieur. Schrotgang mit Mühlsteinen; Walzenstuhl (Kapler), Ausmahlstuhl (Heckenmüller, Itzehoe), Doppelplansichter, Mischmaschine mit liegender Walze. Funktionstüchtiger Bremsfahrstuhl über 4 Etagen. Antrieb wahlweise durch E-Motor oder Windkraft. Nach Bedarf wird mit dem Mahlgang (den Mühlsteinen) Roggenbackschrot für das eigene "Windmühlenbrot" hergestellt. |
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Das historische Sägewerk, Bj. 1885 Video ansehen (für Adobe Flashplayer) |
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komplette Originaltechnik: Vollgatter für Stämme bis 45 cm, Horizontalgatter mit 1 Sägeblatt für Stämme bis 100 cm Durchmesser Antrieb früher durch Wind und Dampfmaschine, später durch E-Motor. |
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Das Aufladen der Stämme und Schieben der hölzernen Blockwagen erfolgt mühselig per Hand.
Alles funktionstüchtig hergerichtet und gelegentlich in Betrieb. |